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#fernsehen

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In der #ARD-Sendung "75 Jahre. Fürs #Erste! – Die ARD-Story mit Susanne #Daubner " wird klar, was die Westalliierten eigentlich nach dem zweiten Weltkrieg für einen neuen, westdeutschen Rundfunk wollten: nämlich KEINE Parteien in den Rundfunkanstalten (ab Minute 3):
ardmediathek.de/video/75-jahre

Die Sendung ist ansonsten leider eher ein Eigenlob-Werbespot mit viel Szeneschnitten als eine Dokumentation.

www.ardmediathek.de75 Jahre ARD: 75 Jahre. Fürs Erste! – Die ARD-Story mit Susanne Daubner - hier anschauenIn einer rasanten Jubiläumsdokumentation blickt tagesschau-Anchor Susanne Daubner auf ein Dreivierteljahrhundert öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland zurück – ein Wiedersehen mit großen Stars, Fernsehmomenten für die Ewigkeit und journalistischen Highlights. Die bunte Zeitreise führt zu den Anfängen des Senderverbundes. Nach den Erfahrungen im Nazireich sollen die Deutschen nie wieder von einem Regierungssender mit Propaganda beschallt werden. Daher gründeten die Alliierten unabhängige Rundfunksender in ihren Besatzungszonen. 1950 schlossen sich diese Sender zur „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ (ARD) zusammen. Jahrzehntelang prägt das Programm der ARD bis heute die Bundesrepublik: Über die Mauer blickten die Menschen in der DDR auf das Westfernsehen und seit 1990 bildet die ARD die gesamtdeutsche Wirklichkeit ab. Beim Blick in die Archive fördern die Autorinnen und Autoren der Dokumentation Perlen zutage, die den jeweiligen Zeitgeist der Republik widerspiegeln. 50 Jahre dauerte es beispielsweise, bis mit Anne Will die erste Frau die ARD „Sportschau“ moderieren durfte. Mit der tagesschau sendet die ARD täglich die erfolgreichste Nachrichtensendung Europas. Susanne Daubner führt hinter die Kulissen der Nachrichtenzentrale von „ARD aktuell“ und zeigt, wie das Hauptstadtstudio in Berlin arbeitet. Dabei erinnert sie auch an journalistische Höhepunkte wie das legendäre Interview von Friedrich Nowottny mit Willy Brandt. 1971 entlockte Nowottny dem schlecht gelaunten Bundeskanzler in knapp zwei Minuten genau vier Worte: „Ja. Doch. Nein. Ja“.
#ÖRR#Fernsehen#TV

Früher war mehr Seite 111

Lukas Heinser schrieb heute für die taz in seiner Kolumne „Starke Gefühle“ einen wunderbaren Text über den „Teletext“, ein Angebot, das dem Internet um Jahrzehnte vorausging und noch heute funktioniert:

Ein offiziell als „Teletext“ bezeichnetes Medium, das auf magische Art im Fernsehsignal mit übertragen wird und das man mit der Fernbedienung aufrufen und darin navigieren kann. Aus der damaligen Perspektive ist es eine Art ständig aktuell gehaltene Zeitung auf dem Fernsehschirm; in der Rückschau eine sehr textlastige Nachrichten-App auf einem nichtmobilen Gerät.

Mein Bruder (68) ist der einzige User, den ich persönlich kenne, der die Bundesliga Ergebnisse noch immer auf ARD Textseite 252 abruft, bevor er gegebenenfalls auf andere Medien zurückgreift…

NexxtPressKurzperlen | Früher war mehr Seite 111Lukas Heinser schrieb heute für die taz in seiner Kolumne „Starke Gefühle“ einen wunderbaren Text über den „Teletext“, ein Angebot, das dem Internet um Jahrzehnte vorausging und noch heute…