troet.cafe ist Teil eines dezentralisierten sozialen Netzwerks, angetrieben von Mastodon.
Hallo im troet.cafe! Dies ist die derzeit größte deutschsprachige Mastodon Instanz zum tröten, neue Leute kennenlernen, sich auszutauschen und Spaß zu haben.

Verwaltet von:

Serverstatistik:

7,2 Tsd.
aktive Profile

Mehr erfahren

Willy_Wuff

Mal ne "blöde" Frage an die versteher 😇

Linux speichert datein ja zusammenhängend, also immer da wo genug Platz ist.

Da meine Musikplatte ziemlich voll ist, lösche ich grad alles was ich sich brauche, PDF JPG PNG doc .....

Ist es da sinnig die Daten auf der Platte zusammenhängend zu speichern, damit nich so viele mini datenbereiche frei sind ?
Wenn ja,.wie stelle ich das an ?

@Willy_Wuff Diese Frage ist vermeintlich einfach. Das hängt z.B. auch vom verwendeten Dateisystem ab. Generell sind Dateien z.B. bei ext4 viel weniger fragmentiert als bei NTFS (Windows). Der simpelste Weg für ein möglichst unfragmentiertes Dateisystem: Alle Dateien umkopieren, Testen, ob die Kopie funktioniert(!), Datei auf dem Originaldatenträger löschen und wieder zurückkopieren. Aber du wirst performancemäßig wenig merken ... Es sollte nicht viel ausmachen, es so zu lassen.

@mpblkclp
Thx, das mit dem Kopieren ..... ähhh.... wir reden von Terrabytes nicht von gigabytes 🙂

Aber wenns denn trotzdem klappt, und er im zweifel auch Datein fragmentiert, dann ist es ja nicht wirklich wild.

@Willy_Wuff Du nutzt das ja nur als Datenpool und kannst eh nur eine Datei zugleich abspielen. Da kann der Kopf gerne mal einmal mehr über die Platte rasen, das merkst du gar nicht ... Die Blockgröße ist eh meist fix. Bei vielen kleinen Dateien hast du u.U. etwas mehr "Verschnitt" und rechnerisch weniger Platz.

@Willy_Wuff du meinst, du willst wie unter windows die platte defragmentieren? so weit ich weis ist das unter linux bzw. ext2/3/4 nicht nötig

@Willy_Wuff defragmentieren (so verstehe ich deine Frage) ist unter Linux (in der Regel) unnötig.

@Willy_Wuff Bei einer Magnetplatte macht Defragmentieren Sinn.
Bei SSD ist es nicht nötig und sogar schädlich wenn man versucht mit Defragmentierung zu optimieren. Jeder Schreib Vorgang lässt die SSD "altern", da je nach Qualität die die einzelnen Speicherzellen nicht beliebig oft wieder beschreibbar sind.
Bei einer SSD kümmert sich die Firmware darum. Aktuelle Betriebssysteme sollten die Defragmentierung ausschalten. Immer freien Platz auf einer SSD lassen: Wiki < wear leveling

@Willy_Wuff sind die Musikdateien denn abwechselnd mit den Bilddaten dazu gekommen? Wenn nicht, ist es eher fraglich, ob die Musikdateien oder Bilddateien für sich überhaupt großartig fragmentiert waren..

Wenn jetzt die eine Hälfte gelöscht wird, hat man vermutlich einfach eh einen größeren Bereich in dem wieder zusammenhängend geschrieben werden kann..

@Willy_Wuff
Bei den üblichen Dateisystemen wie ext4, btrfs usw passiert eine Umsortierung falls angebracht im Hintergrund, soweit ich weiß.
Auf jeden Fall habe ich ein Linux System noch nie defragmentieren müssen.

@lerothas

Das der allein umsortiert wusste ich nicht, erklährt aber warum es auch nach Jahren noch keine merklichen performence verluste gibt.

dann bleib ich bei der alten Regel : Don't touch a runnig system 🙂

@Willy_Wuff
Ich würde das einfach dem Filesystem und der SSD-Firmware überlassen. Gerade bei SSDs gibt es ja keine Zeitverzögerung mehr wie bei HDs, weil nicht mehr gewartet werden muss, bis die Platte an der richtigen Stelle ankommt, um die Daten auszulesen.

@Willy_Wuff Hängt davon ab,welches Datei system du da verwendest.
Solltest zu den ganz Harten gehören, die auf fat32 stehen.. Ach.. Lassen wir das.. ;)

@gnarf
Ne, ich gehör zu den Weicheiern die ext4 nutzen 🙂

@Willy_Wuff
e4defrag ist dein Freund, wenn du ext4 und eine magnetische HDD hast. Dafür ist nicht mal ein unmount notwendig, soweit ich weiß.

Bei SSD machst du gar nichts.

Du solltest nicht zu sehr an die Grenzen der Festplattenkapazität kommen (auch nicht SSD), damit das nicht nötig wird.

@beandev
Leichter Gesagt als getan 🙂
8TB Platten haben sich leider als sehr fehleranfällig erwiesen, von 3 die ich mir gekauft habe funktioniert nur noch eine.
Ne externe Lösung ist zu langsam, also entweder es gibt bald ne bessere Speichermöglichkeit, oder ich muß mir den nächsten Computer danach aussuchen wie viele Platten ich einbauen kann 🙂
Das gute alte Big Tower, Zusatzkarte rein und 4 weitere Platten, die guten alten Zeiten lach

@Willy_Wuff
Deswegen nehme ich lieber ein NAS. Aber das hat auch so seine Probleme und trifft evtl nicht deinen Anwendungsfall.

Für dich käme eher ein DAS in Frage.

Wie auch immer, du kannst ja mal berichten, ob e4defrag dir geholfen hat. Vorab ist aber eine Analyse, wie stark fragmentiert ist, sinnvoll. Alles unter 20% solltest du in Ruhe lassen.

@beandev is in ruhe zu lassen 🙂
THX

was ist DAS ?

@Willy_Wuff
de.m.wikipedia.org/wiki/Direct

Also sowas von Terramaster zum Beispiel. Manche NAS kann man auch direkt anschließen. UGREEN und QNAP bieten das an.

Es kommt dann auf die Schnittstelle an, ob du einen Controller im/am Board hast. Zb USB 3.x oder SAS.

de.m.wikipedia.orgDirect Attached Storage – Wikipedia

@beandev Da währe dann, glaub ich, ne eingebaute Karte und zusätzliche Externe Platte die einfachste Lösung.
Aber nun hab ich ja erstmal wieder Platz vielen dank an alle für die Hilfe und Erklärungen, wieder nen Stück schlauer geworden.

@Willy_Wuff @beandev Aha Magnetplatte und dann noch 8TB: Bei der Kapazität wurde aus meiner Sicht der Nutzer oft übers Ohr gehauen. Siehe Wiki < Shingled Magnetic Recording
In NAS systemen als Raid ist das oft besonders fatal. Und noch schlimmer nach Absturz mit rebuild Raid. Eine Datensicherung ist da noch dringender empfehlenswert. Dazu empfehle ich borgbackup.

@lowfluencer @beandev ich bin wieder dazu über gegangen 4TB Platten zu nutzen.
Das was wirklich wichtig ist, davon habe ich 4 Backups, eines intern und drei auf unterschiedlichen USB platten, die nur zu backup Zwecken an den Rechner gestöpselt werden.
Währe schade, bei 15 Jahren web Radio kommt so das eine oder andere Sahnestück an Musik zusammen, und wenn Arbeitsplatte und Backup geschrottet sind bekommt man es nie wieder.
40 Jahre Computer Nutzung war so manches "schmerzhaftes" Lehrgeld 😤

@Willy_Wuff

Linux speichert datein ja zusammenhängend, also immer da wo genug Platz ist.


Bitte wie meinen?

@rainer Der geringe Grad der Fragmentierung ist primär dadurch bedingt, dass Dateisysteme wie z.B. ext3 und insbesondere ext4 ausgeklügelte Schreibstrategien und Datenträgeraufteilungen verwenden, um Fragmentierung zu vermeiden. 

@Willy_Wuff Fragmentierung spielt in der Praxis doch kaum eine Rolle. Und darauf hast Du ohnehin keinen Einfluß.
Einen Einfluß hast Du auf die Blockgröße (beim Anlegen des Dateisystems). Welche Blockgröße Du wählst, ist von der Art der Daten abhängig. In einem Mailspool wird man vermutlich eher kleine Blöcke nehmen, bei Datenbanken eher große.
Beim Normalanwender dürfte das aber egal sein.