Ich gehe daran, eine landeskirchliche Gemeinde ein bisschen zu beraten, wie man mit #Friendica, #Mastodon o.ä. eine von Facebook unabhängige Infrastruktur für ca. 6000 Gemeindemitglieder aufbauen könnte. Da ich nicht alles neu erfinden will: Gibt es Best Practice Vorbilder, die man studieren kann, wie die vorgegangen sind? Handbuchwissen?
@plinubius
Also wenn du bei Mastodon oder Friendica eine Gruppe aufmachen willst, möchte ich dich warnen:
Sowohl bei Mastodon als auch bei Friendica ist das Gruppensystem eine ziemliche Katastrophe. Deshalb würde ich, falls Gruppen aufgebaut werden sollen, dafür weder Mastodon noch Friendica hernehmen, [Edith: gelöscht]. Diaspora habe ich selbst allerdings - im Gegensatz zu Friendica und Mastodon bis dato nicht getestet. Nachteil bei Diaspora ist allerdings, dass du (1/2)
@hallunke23
Wieso sind Gruppen in Friendica ein Katastrophe?
@plinubius
Also ganz grundsätzlich hatte ich die Erwartungshaltung, dass ich ein Gruppensystem vorfinden würde, dass so ähnlich funktioniert wie bei Facebook. Stellt sich aber heraus, dass der Hase bei Friendica, Hubzilla, Diaspora und auch im Fediverse grundlegend anders läuft.
1) Diaspora z. B. kennt überhaupt keine(!) Gruppen, wie ich erst gestern herausgefunden habe. Das hat mich etwas überrascht, weil ich dachte, Diaspora wäre ein Facebook-Klon. Und die Interaktion (1/8)
zwischen einem Diaspora-Account und einer Hubzilla-Gruppe ist auch eher holprig.
Ich habe es zwar geschafft, den Diaspora-Account der Gruppe hinzuzufügen. Allerdings denkt Diaspora jetzt, dass die Gruppe ein normaler Benutzer wäre. Ich habe es außerdem auch geschafft, von Diaspora aus einen Post in die Hubzillagruppe zu schreiben, der nun auf Mastodon sichtbar ist. Leider klappt das jedoch nur in eine Richtung: Wenn ich von Diaspora aus in die Gruppe schaue, dann (2/8)
@LasseGismo @plinubius