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#geschichtetoday

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Am 22. Dezember 1522, heute vor 501 Jahren, eroberte das Osmanische Reich Rhodos.

Die Insel im heutigen Griechenland, die seit 1309 ein Stützpunkt des Johanniterordens war, wurde ab Juni 1522 durch ein osmanisches Heer belagert. Nach sechs Monaten kapitulierten die Johanniter und erhielten freien Abzug gewährt.

Am 21. Dezember 1907, heute vor 116 Jahren, wurden beim Massaker von Iquique hunderte Streikende erschossen.

Die seit Anfang Dezember streikenden Arbeiter der Salpeterindustrie im Norden Chiles forderten von den europäischen Unternehmen unter anderem eine Barzahlung der Löhne (statt Gutscheinen) und Arbeitsschutz.

Am 21. Dezember räumte das Militär die Unterkünfte der Streikenden und erschoss bis zu 3600 Personen.

Am 20. Dezember 69, heute vor 1954 Jahren, wurde der Römische Kaiser Vitellius getötet.

Vitellius war seit April 69 einer der vier Kaiser des Römischen Reiches im Vierkaiserjahr. Nach einer entscheidenden Niederlage von Vitellius’ Truppen im Bürgerkrieg gegen Vespasian, wurde Vitellius von seinen Gegnern aufgegriffen, getötet, durch Rom geschleift und schließlich im Tiber versenkt.

Am 19. Dezember 1793, heute vor 230 Jahren, eroberten die Franzosen im Ersten Koalitionskrieg Toulon.

Die zuvor von den Engländern besetzte Hafenstadt im Süden des heutigen Frankreich wurde ab September 1793 durch französische Truppen belagert. Die Eroberung, an deren Planung der damalige Kommandant Napoleon Bonaparte maßgeblich beteiligt war, gilt als der Beginn des Aufstiegs Napoleons.

Am 18. Dezember 218 v. Chr., heute vor 2240 Jahren, gewannen die Karthager unter Hannibal im Zweiten Punischen Krieg die Schlacht an der Trebia.

Nachdem Hannibal im Herbst die Alpen überquert hatte, kam es am Fluss Trebia (im heutigen Norditalien) zum ersten größeren Sieg der Karthager gegen das Römische Reich im italienischen Kernland.

Am 17. Dezember 1583, heute vor 440 Jahren, eroberte Ernst von Bayern im Truchsessischen Krieg die Godesburg.

Nachdem der Kölner Kurfürst Gebhard Truchsess von Waldburg nach seinem Konfessionswechsel zum Protestantismus seine Absetzung durch den Papst nicht anerkannt hatte, begannen Truppen des neu eingesetzten Kurfürsten Ernst von Bayern den Krieg, der 1590 mit dem Sieg der Bayern endete.

Am 16. Dezember 1773, heute vor 250 Jahren, ereignete sich die Boston Tea Party.

Als Protest gegen die Kolonialpolitik Großbritanniens warfen Bürger Bostons, die symbolisch als Indianer verkleidet waren, im Hafen Teeimporte ins Wasser. Unter der Parole „no taxation without representation“ protestierten sie u. a. dagegen, dass sie zwar Steuern an das Mutterland zahlen mussten, jedoch nicht wählen konnten.

Am 15. Dezember 1941, heute vor 82 Jahren, begingen deutsche Soldaten in Charkiw das Massaker von Drobyzkyj Jar.

Nachdem die Wehrmacht Ende Oktober 1941 Charkiw besetzt hatte, wurden ab Dezember in einer Serie von Massenerschießungen in Drobyzkyj Jar rund 16.000 bis 30.000 Einwohner getötet, hauptsächlich Juden.

Die größte dieser Massenerschießungen fand am 15. Dezember 1941 statt.

Am 14. Dezember 1900, heute vor 123 Jahren, präsentierte Max Planck die Grundlagen der Quantenphysik.

Bei einem Vortrag in Berlin bei der Physikalischen Gesellschaft stellte er die Annahme auf, dass Energie nur in bestimmten Portionen (Quanten) abgegeben werden kann. 1919 erhielt er für die Entdeckung des Planckschen Wirkungsquantums den Nobelpreis.

Am 13. Dezember 1902, heute vor 121 Jahren, hielt Otto Antrick (SPD) die längste Rede in einem deutschen Parlament.

Mit seiner achtstündigen Rede verzögerte der Reichstagsabgeordnete die Abstimmung über eine Erhöhung der Zolltarife, die anschließend gegen die Stimmen der SPD beschlossen wurde. Aufgrund der begrenzten Redezeit sind solche Filibuster-Reden im Bundestag nicht mehr möglich.

@SPDde

Am 12. Dezember 1098, heute vor 925 Jahren, wurde im Ersten Kreuzzug das Massaker von Maarat an-Numan begangen.

Nach zweiwöchiger Belagerung eroberten die Kreuzfahrer die Stadt (im heutigen Syrien in der Region Idlib) und töteten u. a. alle männlichen Einwohner. Es kam zu zahlreichen Fällen von Kannibalismus, auch getötete Kinder wurden verspeist.

Am 11. Dezember 1972, heute vor 51 Jahren, landeten Eugene Cernan und Harrison Schmitt als bislang letzte Menschen auf dem Mond.

Die Apollo-17-Mission startete vier Tage zuvor mit einer Saturn-V-Rakete in Florida. Es war die sechste bemannte Mondlandung. Während Cernan und Schmitt auf dem Mond landeten, umkreiste Ronald Evans im Kommandomodul den Mond. Am 19. Dezember kehrten sie zur Erde zurück.

Am 10. Dezember 1963, heute vor 60 Jahren, erlangte Sansibar die Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich.

Nachdem die Insel eine Kolonie des Deutschen Reiches und des Vereinigten Königreiches gewesen war, wurde sie 1890 ein britisches Protektorat.

Nach der Unabhängigkeit von Großbritannien wurde die Volksrepublik Sansibar und Pemba ausgerufen und 1964 wurde Sansibar Teil Tansanias.

Am 9. Dezember 1872, heute vor 151 Jahren, wurde Pinckney Benton Stewart Pinchback in Louisiana als erster Afroamerikaner Gouverneur eines US-Bundesstaates.

Pinchback, der als Kind einer Sklavin und eines weißen Plantagenbesitzers in Georgia aufgewachsen war, kämpfte im Bürgerkrieg auf Seiten der Unionstruppen. Als Vizegouverneur rückte er nach dem Amtsenthebungsverfahren von Henry Warmoth ins Amt des Gouverneurs auf.

Am 8. Dezember 1869, heute vor 154 Jahren, begann das Erste Vatikanische Konzil.

Das von Papst Pius IX. einberufene Konzil erhob die Unfehlbarkeit des Papstes hinsichtlich Glaubens- und Sittenlehre zum Dogma und beschloss den Jurisdiktionsprimat, demzufolge der Papst beansprucht, das gesamte Christentum anzuführen. Wegen des Deutsch-Französischen Krieges wurde das Konzil im Oktober 1870 abgebrochen.

Am 7. Dezember 43 v. Chr., heute vor 2065 Jahren, wurde Marcus Tullius Cicero ermordet.

Cicero gehörte als Anhänger der Römischen Republik zu den politischen Gegnern von Marcus Antonius. Das Triumvirat aus Antonius, Octavian und Lepidus beschloss 43 v. Chr. die Aufstellung von Todeslisten, wobei Antonius Cicero auf der Liste ganz nach oben setzte.

Am 6. Dezember 1790, heute vor 233 Jahren, wurde Philadelphia die Hauptstadt der USA.

Nachdem ab 1789 zunächst New York City die Hauptstadt gewesen war, wurde 1790 beschlossen, am Potomac River eine permanente Hauptstadt zu errichten. Für eine zehnjährige Übergangszeit wurde Philadelphia 1790 zur Hauptstadt und im Dezember tagte der US-Kongress erstmals in der dortigen Congress Hall.

Am 5. Dezember 1831, heute vor 192 Jahren, wurde in Lyon der Aufstand der Seidenweber gewaltsam niedergeschlagen.

Nachdem zahlreiche Unternehmer einen zwischen Vertretern von Arbeitern und Unternehmern ausgehandelten Mindestlohn ablehnten, begannen die Seidenweber am 21. November einen Streik. In den folgenden Tagen weitete sich der Aufstand aus, bevor die französische Armee den Aufstand niederschlug.

Am 4. Dezember 1676, heute vor 347 Jahren, gewann Schweden im Schonischen Krieg die Schlacht bei Lund.

Die Schweden unter König Karl XI. besiegten die Dänen unter Christian V.

Die Schlacht war mit 9.500 Toten eine der blutigsten Schlachten in Skandinavien und Teil des von 1674 bis 1679 andauernden Krieges zwischen Dänemark und Schweden um die Provinz Schonen im Süden des heutigen Schwedens.

Am 3. Dezember 1800, heute vor 223 Jahren, gewann Frankreich im Zweiten Koalitionskrieg die Schlacht bei Hohenlinden.

Die Franzosen unter General Jean-Victor Moreau besiegten bei Hohenlinden in Oberbayern die österreichisch-bayerischen Truppen unter Johann von Österreich und rückten anschließend in Richtung Wien vor.