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Was ich ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen kann, ist die hier oft geäußerte Sorge der Vertwitterisierung von Mastodon. Ob Bots, X-Poster oder Bi-Accountler, ständig schwingt dieses leicht elitäre "wir sind besser als das Twitter-Volk" mit.

Ich meine, hey ... das hier ist ein Twitter-Klon!

Und es ist der ähnliche Schlag Mensch, der sich hier tummelt. Wenn wir etwas wirklich anderes, als die kommerziellen Timeline-Dienste, haben wollen, dann sollten wir auch etwas gänzlich Neues bauen.

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@hyperalp natürlich gibt es auch eine gewisse Hybris, wie in allen alternativen Social Networks, aber teilweise geht es auch um Spam, und es ist einfach Spam, wenn Leute 30 RTs pro Stunde hier rein crossposten, gerade weil es auf Mastodon insgesamt doch noch etwas ruhiger ist

@loehwe Sicher. Das dürfte aber technisch zu bewerkstelligen sein. Spam-Probleme gibt's ja auch auf anderen Platformen.

@hyperalp ich habe damit kein Problem wenn jemand seine Tweets hier auch ablädt. Solange der Mastodon Account gepflegt wird. Wenn jemand aber irgendwann mal ein Account im Fediverse einrichtet und dann automatisch die Tweets spiegelt ohne weiter dazu kommunizieren kann, weil er ja eigentlich nur bei Twitter ist, dann ist es ein Account den ich mute.

@hyperalp @ESK2DPV7 Bei Entfolgen sind die Beiträge dann aber weiterhin sichtbar in der lokalen und Fediverse Timeline. Tote Accounts möchte ich aber grundsätzlich ausblenden um nicht etwas bei den aktiven Accounts zu verpassen.

@betamax65

Jetzt verstehe ich dein Anliegen, das macht dann natürlich Sinn!
Ich habe im übrigen von @lauteshirn ein Tipp bekommen, man kann auch generell Schlagwörter filtern siehe hier: social.tchncs.de/@lauteshirn/1

@hyperalp

@hyperalp Naja, aber Open Source arbeitet doch mit Klonen. Bei Mastodon hat sich irgendwann mal jemand gedacht: "Das ist geil, aber hier und da mache ich es besser". Gänzlich neue Dinge gibt es sicher, aber Open Source schafft eher Alternativen, welche auch ähnlich sehen sollen.

@Yaktastic Ja, so ist das wohl leider. Dann brauchen wir aber eine neue Kategorie von Software. Etwas graswurzelartiges.

@hyperalp

Genau das Gleiche dachte ich mir heute auch... Es ist zwar im Grunde ein Pendant zu Twitter aber größtenteils ist vom Kopf eine andere Nurzerbasis dahinter.

@Herbstfreud Stimmt. Mit mehr Pioniersgeist wahrscheinlich.

@Herbstfreud @hyperalp
So weit ich mitbekommen habe, gibts da drei Gründe:
1) Wo ist der Sinn in einem weiteren sozialen Netzwerk, wenn es zu großen Teilen aus von woanders dupliziertem Content besteht?
2) Crossposts heißen meist, dass der Autor nur im anderen Netzwerk aktiv ist und hier keine Antworten liest.
3) Einige kommen hierher, weil die Twittertimeline ihnen nur schlechte Laune macht... und reagieren dann allergisch darauf, wenn Twitters Aufmerksamkeitsökonomie hierher dupliziert wird.

@hyperalp Auf Mastodon/im Fediverse hat man IMHO noch eine familiärere Atmosphäre, und wir sind ja hier weil wir explizit nicht auf Twitter sein wollen.

Ich will auch explizit keine Crossposts - dann könnte ich gleich zu Twitter gehen (bzw. bin ich auch noch wg. ein paar Personen). Zumal manche Crossposter das Fediverse auch nur zumüllen (sprich Content von Twitter auf Mastodon spiegeln), sich aber an den Diskussionen hier nicht beteiligen. Für mich ist das dann Spam.

@KopfKrieg Diese Atmosphäre die du erwähnst, die gab es auch mal auf Twitter oder anderen Platformen. (Ich habe dort 2007 einen Account gemacht). Das ist nur die Anfangsphase. Das wird sich auch irgendwie verändern, wenn mehr Leute dazu kommen sollten.

@hyperalp Da das Fediverse anders funktioniert als Twitter, gehe ich davon aus, dass das nicht so kommt.

Im Gegensatz zu den größeren, von kommerziellen Interessen geriebenen Plattformen ist das Fediverse dezentral/föderiert aufgebaut, und wird von vielen Freiwilligen mit FOSS-Gedanken im Hintergrund entwickelt.

Außerdem kann man entsprechend unerwünschte Instanzen leicht komplett blockieren, wie auch die Vergangenheit schon gezeigt hat.

@KopfKrieg Ja, aber wie hilft Dezentralität dem allgemeinen Interaktionsniveau weiter? Soweit ich weiß, ist das nur eine Sicherheitsarchitektur.
Auch Instanzen-Blocking hilft eher der Bubble-Bildung. Aber technisch gesehen ist es schon ein nützliches Feature.

Ich glaube eher, dass die Bewohner den Ton machen, weniger das technische Umfeld.

@hyperalp Ich bin mir nicht sicher ob Dezentralisierung pauschal als sicherer angesehen werden kann, das wäre nochmal ein anderes Thema.

Und klar, Instanzen blocken führt zu gewissen Blasen. Finde ich hier aber auch vollkommen in Ordnung um eben das, was am Fediverse gefällt, zu erhalten. Das geht bei Twitter bspw. nicht (oder nicht so einfach). Hier hilft der dezentrale Ansatz. Wobei nicht Ziel sein sollte alles zu blocken, sondern nur das, was störend/destruktiv wirkt.

@hyperalp Und ja, letztlich hat du Recht, es kommt auf die Mitglieder an. Die sind mir im technischen Umfeld generell deutlich lieber, und das ist hier ja auch der Fall.

Mit größerer Verbreitung könnte sich das ändern, wenn ich mir aber ältere Netzwerke (bspw. IRC) ansehe besteht Hoffnung, dass das nicht so kommen muss.

@hyperalp
Ich war lange genug auf Twitter, um sagen zu können: Ich akzeptiere deine Einschätzung *nicht*. Mastodon ist viel seriöser, ein wenig NEWRD-lastig, aber deutlich weniger Agressionen. Mir gefällt es hier.

@derHennefer @hyperalp Was meinst du, woran das liegt? Der Technik (föderierend, imperfekt, ... ) oder der Geschichte (noch ein junges Medium)?
@derHennefer @hyperalp scheint wie wenn auf Mastodon das Threading nicht abgebildet wird. Mein o.g Kommentar bezog sich nicht auf deinen Ausgangsbeitrag.
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